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In meinen letzten beiden Blogbeiträgen habe ich Sie an einigen meiner Gedanken zum Thema Marketing und der entsprechenden Strategie teilhaben lassen. Heute geht es um Marketingziele. Denn wie immer im Leben, braucht der Mensch und auch das Unternehmen Ziele, auf die hingearbeitet werden kann. Denn nur, wenn ich weiß, wo ich hin will, kann ich einen Weg dorthin finden. Alles andere wäre planlos und dementsprechend sicher nicht von Erfolg gekrönt.

Was gehört denn zu den Marketingzielen?

Unternehmenszweck

Als erstes ist hier der Unternehmenszweck zu nennen. Dieser ist sozusagen das oberste und langfristige Ziel. Ein anderer Begriff, der oft verwandt wird, ist „Business mission“.  Die Aktionen der Firma richten sich auf diesen Punkt aus und sollen zu diesem hin führen.

Unternehmensziele

Die Unternehmensziele werden aus dem Unternehmenszweck abgeleitet. Sie lassen sich in zwei Kategorien unterteilen, nämlich die finanziellen und nicht finanziellen Zielen.

finanzielle Ziele

Wie Sie sich sicher schon gedacht haben, geht es hier um Geld. Möglichst viel Umsatz wäre das einfachste Beispiel zu diesem Unterpunkt. Oder aber die Möglichkeiten, das Unternehmensziel mit möglichst niedrigem finanziellen Einsatz zu erreichen.

nicht finanzielle Ziele

Geld ist eben nicht alles im Leben. Hier geht es um die Kundenzufriedenheit, die Kundenbindung und alle weiteren Faktoren, die Erfolg versprechen.

Es gibt noch viele weitere Faktoren, dieses Thema betreffen. Ich persönlich denke jedoch, dass es hiermit erst einmal einiges zum Nachdenken gibt. Denn es ist absolut elementar, sich als erstes Gedanken über das Ziel zu machen und dieses zu definieren, bevor man sich auf den Weg macht. Ein schönes Zitat -zwar vor einem anderen Hintergrund-  habe ich von Suzanne Grieger-Lange gehört: Umwege erhöhen die Ortskenntnis. An sich ist dies ein sehr schönes Beispiel dafür, dass man eben auch durch Fehler lernen kann. Wir sollten aber nicht außer Acht lassen, dass jeder Umweg Zeit und Geld kostet. Also lieber vorher das Navi einschalten und das Ziel einstellen, bevor es log geht.

Machen wir das doch einfach einmal an einem Beispiel deutlich:

Ziel: Tante Berta in Köln besuchen:

  1. Wir überlegen, wie wir dort hin kommen. (Bahn, Bus, Auto…..)
  2. Wir stellen Überlegungen an, welche Art der Beförderung sinnvoll ist. Da wir ggf. mit Tante Berta noch irendwo essen gehen möchten, sie dann auch transportiert werden soll und wir sowieso flexibel sein möchten, wählen wir das Auto.
  3. Wir nehmen das Navi zur Hand und wählen Köln in unserem Navi aus.
  4. Als nächstes geben wir die Strasse und die Hausnummer ein.
  5. Wir können jetzt noch weiter einschränken, ob wir Autobahnen bevorzugen oder eben nicht. Aber diesen Aspekt lassen wir hier einfach einmal außer Acht.

Damit haben wir unser Ziel sehr genau definiert und auch unseren Weg, dieses zu erreichen.

Diese Eingaben sind nun natürlich für alle Zeit in Stein gemeißelt. Die äußeren Faktoren können sich ändern.  Ein Stau könnte dazu führen, dass wir die Autobahn verlassen und lieber über Bundesstraßen fahren. Oder aber, wenn sich unsere Gute nun dazu entschlossen hat, in der nächstgelegene Eisdiele ein Eis zu essen (und sie uns dies natürlich mitteilt), können wir das Navi neu einstellen, um sie dort zu treffen. Das Ziel ist immer noch klar, wir mußten nur ein wenig nachjustieren, um es zu erreichen.

Wenn Sie so wollen, ist es mit einer vernünftigen Marketing-Planung nichts anderes 🙂 Das große Ziel muss definiert sein, um den Weg dorthin planen zu können. Und wann immer es Hindernisse oder Änderungen gibt, kann der Weg verändert oder das Navi neu justiert werden. Viele Wege führen nach Rom. Das wissen Sie ja. Also verlieren Sie das Ziel nicht aus den Augen!

 

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