Menü-Karten digitalisieren

Veröffentlicht am 14.06.2020

In Zeiten von Corona gibt es in einigen Ländern zum einen das Verbot, Menüs und Getränkekarten bereitzustellen. Zum anderen achten die Gäste auch wesentlich genauer darauf, was sie mit Ihren Händen berühren. Wenn schon Tische und Stühle nach jedem Besuch desinfiziert werden müssen, würde es natürlich für jeden Gastronomen extra Arbeit bedeuten, sich auch um jede Karte kümmern zu müssen – sofern dies möglich ist, da einige Karten auf Papier gedruckt und nicht laminiert sind.

Natürlich besteht die Möglichkeit, die gute alte Tafel am Eingang zu beschriften. Aber da auch die einzelnen Tische mit gebührendem Abstand aufgestellt werden müssen, bräuchte so mancher Gast, der nicht nur einfach die Tagessuppe bestellen möchte, ein Fernglas, um die Bestellung aufzugeben. Zudem hat ein Aufsteller natürlich nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung, sodass sicherlich in vielen Fällen erst gar nicht die ganze Auswahl an Gerichten und Getränken Platz finden würde.

Was also tun?

In diesen Zeiten zeigt sich, dass die Digitalisierung auch in der Gastronomie Sinn macht. Nein, es geht hier nicht darum, dass Roboter die Bestellung aufnehmen und servieren! Sie können sich aber einiges an Arbeit ersparen!

Da mittlerweile so ziemlich jeder Gast sein Smartphone mit sich führt, können Sie als Gastronom dies zu Ihrem Vorteil nutzen. Geben Sie Ihren Gästen die Möglichkeit, Ihre Menüs online einzusehen! Hierbei ist es für den Gast nicht einmal erforderlich, die Adresse Ihrer Website, auf welcher Ihr Angebot aufgeführt ist, in den Browser des Mobiltelefons einzugeben. Das Zauberwort heißt „QR-Code“.

Was ist ein QR-Code?

Sicherlich haben Sie diesen zweidimensionalen Code, bestehend aus weißen und schwarzen Quadraten, schon einmal gesehen. In diesem Code können die verschiedensten Informationen angegeben und mit einer entsprechenden Software, die mittlerweile in den meisten Smartphones enthalten ist, ausgelesen und verarbeitet werden. Im Falle eines Menüs bietet es sich an, die Web-Adresse anzugeben, auf welcher Sie Ihr Angebot präsentieren. Die Software erkennt diese und öffnet sie im entsprechenden Internetbrowser des Handys.

Worauf Sie achten sollten

Es macht wenig Sinn, einfach ein Foto Ihrer Karte auf der Unterseite Ihrer Website zu hinterlegen, da dieses aufgrund der Gröe in der Regel nicht die Übersichtlichkeit bietet, die nötig ist. Machen Sie es Ihrem Gast leicht, sich zurechtzufinden und Ihr Angebot zu überblicken. Hierzu sollten Sie sich Ihre derzeitige Internetpräsenz noch einmal genau über Ihr Smartphone anschauen und ggf. das Layout aktualisieren und anpassen.

Und woher bekommen Sie den Code?

Im Netz finden sich viele kostenfreie QR-Code-Generatoren. Geben Sie einfach die entsprechende Website-Adresse ein und laden Sie sich den Code als Bild-Datei herunter.

 

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