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In meinem vorherigen Beitrag habe ich darüber informiert, wie Sie SEO optimal für sich nutzen können. Wir sollten aber auch darüber sprechen, welche SEO-Fehler es gibt, die genau das Gegenteil von dem bewirken, was Sie eigentlich erreichen möchten – nämlich gefunden zu werden.

Werbeeinblendungen

Sie kennen das vielleicht selbst: Ein Klick auf der Website und gefühlte 100 Fenster, sogenannte Pop-Ups, öffnen sich. Das ist schon nervig, oder?

Google beispielsweise mag solche Werbeeinblendungen nicht, wenn zu viel Werbung im Verhältnis zu relevanten Inhalten eingeblendet wird. Hier ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, hinsichtlich des Rankings abgestraft zu werden.

Der häufigste SEO-Fehler: Doppelter Content

Ich kann nur empfehlen, Texte nicht einfach zu kopieren und auf der eigenen Website als eigenen Content zu veröffentlichen. Zum ersten ist dies einfach nur geklaut und zum anderen fällt dies Google auf. Dies kann zur Abstrafung durch Google führen. Seien Sie kreativ und schreiben Sie  Ihre eigenen Texte!

Keyword-Stuffing

Es ist klar, dass auf einer Website Keywords eine wichtige Rolle spielen. Aber wie bei allem im Leben: Das richtige Maß macht es aus. Versuchen Sie nicht, möglichst viele Keywords in einen Text zu packen! Google hat mittlerweile damit begonnen, das „Keyword-Stuffing“ zu bestrafen. Nutzen Sie lieber ein Keyword pro Text und bauen verwandte Begriffe ein. Und nutzen im nächsten Text ein anderes Keyword. So haben Sie mehr Inhalt auf Ihrer Website oder in Ihrem Blog und sind  sicher, dass Sie in den Suchmaschinen nicht negativ auffallen. Sollten Sie Synonyme suchen, schauen Sie doch einfach einmal hier nach 🙂

Einblendungen in Mobile App

Sofern Sie bei der mobilen Ansicht Ihrer Website Einblendungen über den gesamten Bildschirm nutzen, erkennt Google dies  als Zeichen dafür an, dass Ihre Seite nicht mobiltauglich ist. Dies wird in den Suchergebnissen auf mobilen Geräten entsprechend abgestraft.

Teilnahme an Linkaustauschprogrammen

Sogenannte Backlinks stellen Empfehlungen anderer Seitenbetreiber dar, welche auf Sie verweisen. Dabei ist es wichtig, dass es ich auch wirklich um eine Empfehlung handelt, die auch als solche zu erkennen ist. Ein reines Austauschen einer Verlinkung („Ich verlinke Deine Seite, Du dafür meine“) wird von Googlege genauso als SEO-Fehler angesehen, wie der Kauf solcher Verlinkungen. Achten Sie darauf, dass bei einer Empfehlung ein entsprechender Ankertext existieren sollte. Dieser sollte jeoch auch nicht 5 mal den Link zu Ihrer Webseite enthalten.

Cloaking

Als Cloaking bezeichnet man die Vorgehensweise, Suchmaschinen und Besuchern Ihrer Webseite unterschiedliche Inhalte oder URLs bereitzustellen.

Beispiele für Cloaking:

  • Dem Nutzer wird eine Seite mit Bildern oder (altmodischen) Flash-Elementen angezeit, obwohl für die Suchmaschinen  eine Seite mit HTML-Text bereitgestellt werden sollte.
  • Keywords bzw. Texte werden nur dann in eine Seite eingefügt, wenn es sich beim Aufruf der Seite um eine Suchmaschine aber nicht um einen natürlichen Besucher handelt.

(Quelle: Google)

Automatisch generierte Inhalte

Inhalte, die durch Programme erstellt wurden sollten Sie nicht nutzen. Diese dienen lediglich dazu, Keywords unterzubringen (ggf. Keyword-Stuffing). Es besteht auch die Möglichkeit, dass automatisch erstellte Übersetzungen als automatisch generierte Inhalte erkannt werden. Dies fällt dann auch unter den Punkt „Doppelter Content“. Ich empfehle daher, Texte und Übersetzungen grundsätlich selbst zu verfassen.

Verborgene Links / Texte

Sofern Sie versuchen, z.B. ein unauffälliges Keyword-Stuffing zu betreiben, darf ich Ihnen den Tipp geben: Tun Sie es nicht. Oft wird versucht, möglichst viele Suchbegriffe oder aber auch Verlinkungen unauffällig einzubauen, indem weißer Text auf weißer Schrift eingestellt wird. Google ist dies bekannt und handelt entsprechend. Stellen Sie sich einfach vor, dass die Indexierung ähnlich einem Screenshot abläuft. Also weiss auf weiss – kein Inhalt.

Nicht direkt SEO – Was ich aber trotzdem noch zu sagen habe

Sie haben nun eine gute Anzahl von Informationen erhalten, was Google & Co. mögen und was nicht. Zusammenfassend kann man sagen, dass Sie grundsetzlich kundenfreundlich arbeiten sollten. Machen Sie es dem Kunden so einfach wie möglich und versuchen Sie, durch Qualität zu überzeugen, statt Ihr Ranking mit Tricks zu verbessern. Sie werden so nachhaltiger Erfolg haben!

Ich persönlich werde mein Bestes tun, um Sie auch weiterhin auf dem Laufenden zu halten! Folgen Sie einfach meinem Blog!