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Wie Sie einfach eine Zielgruppe definieren, oder: Warum man mit Speck und nicht mit Windeln Mäuse fängt.

Man hört es immer wieder:

Zielgruppen-orientiertes Marketing oder Promotion.

Was heisst das eigentlich?

Stratregie, um potenzielle Kunden mit identischem Ertrags-wert-, Kommunikations- und Bedürfnisprofil zusammenzufassen. Je allgemeiner ein Produkt spezifiziert bzw. ein Problemlösungsangebot dargestellt ist, umso geringer ist die Chance, dass sie die spezifischen Bedürfnisse des einzelnen Kunden erfüllen. Der Wechsel vom Schrotflintenkonzept mit breiter Streuung zum Scharfschützenkonzept. Beim zielgruppenorientierten Marketing werden die Kunden möglichst fein segmentiert. Die Kriterien, nach denen die Sortierung erfolgt, beziehen sich zunächst auf den Kundenwert: Welche Kunden mit welchen Profilen bringen dem Unternehmen langfristig die höchsten Erträge? Ausschlaggebend sind somit die Umsatzpotenziale, die sie versprechen, die Akquistions- und die Handlingskosten, die sie verursachen, außerdem die Wettbewerbssituation auf diesen Kundenmärkten sowie die eigene Kompetenz, diese Gruppen besser zu bedienen, als es die Wettbewerber können.

(Quelle: Wirtschaftslexikon24)

Das hört sich ganz schön hochtrabend an. Ganz einfach gesprochen, bedeutet zielgruppen-orientiertes Marketing einfach, dass die Kommunikation und das Marketing bzw. die Promotion zur Zielgruppe passen sollte. Promotion für Babywindeln bei einer Zielgruppe von beispielsweise alleinstehenden Senioren ist sicher nicht besonders effektiv, finden Sie nicht? Außerdem sollten Sie natürlich den monitären Aspekt nicht außer Acht lassen. Werden Sie auch mit der Zielgruppe (und natürlich Ihrem Produkt / Ihrer Dienstleistung) langfristig ausreichende Erträge generieren können? Sie sehen, Sie sollten sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Eine Zielgruppe also. Und was ist das eigentlich?

Unter einer Zielgruppe (engl. target audience) versteht man im Marketing eine bestimmte Menge von Marktteilnehmern, die auf kommunikationspolitische Maßnahmen homogener reagieren als der Gesamtmarkt. Die Grundlage zur Zielgruppenfindung nach jeweils relevanten Merkmalen ist die Marktsegmentierung.
Als Zielgruppe kann jede Art von Anspruchsgruppe gelten, neben Verbrauchern auch Großhändler oder Meinungsführer.

(Quelle: Wikipedia)

Als Zielgruppe wird eine Gruppe von Personen definiert, die der Unternehmer bzw. Werbetreibende mit seinen Marketingmaßnahmen erreichen möchte. Ziel ist hierbei natürlich der Vertrieb von Dienstleistungen und Produkten. Die Personen innerhalb der Zielgruppe sind also potentielle zukünftige Kunden. Die Zielgruppe sollte hinsichtlich der Charaktere möglichst homogen sein, denn so vermeiden Streuverluste innerhalb Ihrer Marketingkampagnen.

Wie kann ich eine Zielgruppe definieren?

Zunächst sollten Sie sich mit den Zielen und Wünschen Ihrer Kunden befassen. Im Anschluß hieran grenzen Sie die Gruppe durch weitere Kriterien ein.  Diese sind zu unterteilen in:

  • Demogafisch (Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, Haushaltsgröße…)
  • Sozioökonimisch (Bildungsstand, Beruf, Einkommen…)
  • Psychografisch (Motivation, Meinung, Wünsche, Werte, Lebensstil…)
  • Kaufverhalten (Preissensibilität, Zufriedenheit, Kaufreichweite, Nutzung von Medien….)

Das hört sich nun alles sehr theoretisch an. Da stimme ich Ihnen zu. Aber ich möchte es Ihnen an einem Beispiel deutlich machen:

Sie betreiben ein Hotel. Es handelt sich dabei aber nicht um ein Familien-Hotel, das mit Kinderanimation und sonstigem aufwartet. Stattdessen finden regelmäßig Poolparties mit DJ und allem, was dazu gehört, statt.

Das alles hat seinen Preis, denn besondere Events und deren Akteure müssen auch bezahlt werden. Umsonst wird der DJ nicht auflegen, die Hüpfburg für Erwachsene will gemietet werden und die Zutaten für die tollen Cocktails zahlen sich auch nicht von alleine.

Natürlich werden Fotos und Videos von tollen Parties regelmäßig in den Sozialen Medien geteilt, damit auch andere daran teilhaben können und sehen, was man doch gerade für einen super tollen Urlaub hat.

Welche Zielgruppe haben wir hier? Richtig, die jungen, feierwütigen Singles, egal ob männlich oder weiblich, die sich Ihren Traumurlaub auch gerne einmal etwas kosten lassen.

Was bedeutet das nun für Ihre zielgruppen-orientierte Marketing-Kampagne?

Sie sollten definitiv nicht den Großvater aus der Werther´s-Echte- Werbung mit dem Enkel vor die Kamera setzen. Wobei das an sich schon wieder eine sehr lustige Möglichkeit wäre – „Und den ersten Cocktail trink ich immer noch sofort“…. Wenn Sie aber sofort in einem einzigen Bild zeigen möchten, worum es geht, nutzen Sie Fotos, die die Zielgruppe widerspiegelt.

Wenn Sie noch ein paar Ideen brauchen, wie Sie eine Zielgruppe definieren, scheuen Sie sich nicht, mich zu kontaktieren!

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